Die Idee zu Sedaris und meinem ersten Produkt, dem Anchor, kam mir, nachdem ich selbst von einem im Volksmund genannten Burnout und darauffolgenden Depressionen und Panikattacken betroffen war. Die Klinik, in der ich damals sechs Wochen auskurieren durfte, gab mir einige Hilfsmittel mit auf meinen Weg. Die sogenannten Skills, die ich damals bekam, waren mir im Alltag aber zu unhandlich, zu auffällig und sie waren vor allem nicht kombinierbar. Das haptische Plättchen musste in die Hosentasche, dann durfte man das Ölfläschchen nicht vergessen und so weiter.
Zuerst habe ich das Tool nur für mich selbst entwickelt und produziert, um ein kompaktes Werkzeug für meine eigenen Krisenmomente zu haben. Je länger ich mich jedoch mit der Thematik beschäftigte und auch Feedback von anderen Betroffenen bekam, desto mehr brachte mich das schliesslich dazu, die ganze Sache grösser zu denken.
Die Meilensteine der ersten 6 Monate
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Um die Weihnachtszeit: Nach den ersten schlaflosen Nächten am Computer und am 3D-Drucker war es so weit. Ich hielt einen der allerersten Prototypen des Anchors in den Händen. Damals lag die Erfolgsrate beim Drucken noch bei frustrierenden 5 Prozent und jedes Teil war ein riesiges Experiment.
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7. März 2026: Ein Datum, das alles verändert hat. Dank über 40 grossartigen Unterstützerinnen und Unterstützern konnte ich das Crowdfunding auf wemakeit erfolgreich abschliessen. Dieser Meilenstein hat mir überhaupt erst die Einrichtung meiner Werkstatt in Steinen und den Einkauf der benötigten Materialien ermöglicht.
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14. Mai 2026: Mit dem neuen 3D-Drucker konnte die Erfolgsrate schrittweise gesteigert werden, zu diesem Zeitpunkt lag sie endlich bei rund 80 %. Im Vergleich zu den anfänglichen 5 % war das ein riesiger Erfolg! Es folgte zudem ein grosser Tag für die Administration: Das grosse Update auf wemakeit ging raus, die Gutscheincodes wurden versendet und die Homepage ging offiziell live. Damit machten sich auch die allerersten fertigen Anchor auf den Weg zu ihren neuen Besitzern.
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29. Mai 2026: Mein erster kleiner Meilenstein im Bereich B2B. Ich durfte die ersten Boxen persönlich bei Ralph in der Galerie Arte Ventuno hier in Schwyz abliefern. Dass mein Tool, das in Steinen entsteht, nun einen Platz neben echter Kunst hat, macht mich unglaublich stolz.
Wenn ich heute sehe, dass eine Idee, die zuerst eigentlich aus reinem Eigenbedarf entstanden ist, jetzt auch anderen Menschen in herausfordernden Momenten helfen kann, ist mit diesem Projekt eigentlich alles erreicht, was ich mir je gewünscht habe.
Danke an alle, die mich auf den ersten Schritten dieser Reise begleitet haben. Vielleicht ist das hier ja erst der Anfang.